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MOOSE BLOOD

Bevor verwirrt-verzweifelte Halbstarke das Wort „Emo“ zum Synonym für pubertären Weltschmerz gemacht haben, bezeichnete es eigentlich nur einen Musikstil: Emotional Hardcore war und ist eine Spielart des Punk, die sich durch gefühlsbezogene Themen auszeichnet, ohne dass ihre Sänger dafür schwarzen Kajal benötigen würden. Moose Blood aus Canterbury beherrschen diesen Stil meisterhaft. Und außerdem waren die vier Briten seit ihrer Gründung 2012 nicht nur äußerst erfolgreich, sondern auch äußerst fleißig. Ihr letztes Album Blush ist 2016 erschienen – und hat genau den Punkt zwischen Hymne und Rohheit getroffen, die Fans des Emocore so lieben. Moose Blood beweisen uns, dass auch Männer gerne mal über ihre Gefühle sprechen dürfen.